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18.03.2013

Terminal.21 zu Besuch im Netz39 Magdeburg

Verfasst am 18. Mär von jotilux.

Bei bestem Wetter wagten wir die Reise um dem Ruf zu folgen. So ein "Tag der offenen Tür" steht ja auch schließlich nur einmal im Leben des Space an und so haben wir alles mobilisiert was konnte.

Netz39 004

[Netz39] der Hackerspace #1 in Magdeburg. Mit Freundlichkeit fast überfahren haben wir sofort eine Führung über den 100m² Kreativlebensraum erhalten und sind immer noch beeindruckt. Nadine und dkdent haben keine Fragen und wünsche offen gelassen und so sind wir vom Ätzraum über Küche bei Mate und Kuchen in netten Gesprächen hängen geblieben. Mit der Idee vom Vortragsstreaming und einem lächeln auf dem Gesicht haben wir noch schnell Fotos gemacht und sind zurückgedüst. Hier ein kurzer Eindruck:

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12.03.2013

Tram 7 Haltestelle Landesmuseum für Vorgeschichte

Verfasst am 12. Mär von jotilux.

In einer Welt zwischen digitalen Rebellen, Hobbyschneiderinnen und heimlichen Modedesignern. Markus Wollschläger hat auf seinem Streifzug ein paar Worte zur Richard-Wagner-Straße 11 verloren.

http://haendelstadt-halle.de/2012/wo-die-verruckten-wohnen/

05.03.2013

Bildung. Workshops und Seminare

Verfasst am 5. Mär von jotilux.

Die Zukunft wird geprägt sein von der Arbeit am PC und der dazugehörenden Software. Doch längst nicht alle Menschen sind geübt im Umgang mit dem Rechner. Nicht jeder kann sich einen Computerkurs leisten. Seminare und Workshops rund um den PC und dessen Nutzung sollen Menschen den Einstieg ins Kommunikationszeitalter erleichtern. Aber auch weitreichendere Themen sind Alltag im Hackerspace: Linuxseminare, Programmierworkshops, Hardwarebasteleien. Wir wollen zeigen, dass es andere Wege gibt mit dem PC zu arbeiten als die altbekannten Windowsoberflächen und Bezahlprogramme. Darüber hinaus wollen wir aufklären, was mit unseren Daten im Internet passiert, was Google und Co. so treiben, welche Alternativen es gibt und wie sie funktionieren.

Besucht uns!

21.02.2013

Hacker. Mythos und Wirklichkeit

Verfasst am 21. Feb von jotilux.

Hacker? Das sind doch diese Kriminellen, die in fremde Computer ein brechen und dort Viren verbreiten oder Daten klauen, so jedenfalls die durch die Medien verbreitete und landläufig akzeptierte Definition. Dieses Klischee deckt jedoch nicht einmal ansatzweise den Begriff des Hackens ab. Hacken kann bedeuten eine Bohrmaschine zum anspitzen eines Bleistsiftes zu verwenden, seine Bockwurst mit zwei Drähten in der Steckdose zu erhitzen oder eine Fernbedienung zu entwerfen, die alle Fernsehgeräte in Sichtweite aus schaltet. Hacken heißt Vorgegebenes nicht zu akzeptieren sondern zu hinterfragen. Hacken meint lernen, erforschen und weiterentwickeln, Stigmata aufbrechen und Zusammenhänge neu knüpfen.

Bereits in den 80er Jahren entwickelte sich aus der Gemeinschaft der Hacker die so genannte Hackerethik[1], in welcher die Ziele, aber auch die Grenzen
des Hackens umrissen sind. Gesellschaftlich relevante Informationen sollen offen gelegt und gemeinsam diskutiert, während die Privatsphäre un
d die persönlichen Daten geschützt werden müssen. Mit ihrem Fachwissen stellen Hacker einen Großteil der für diesen Prozess benötigten Werkzeuge
zur Verfügung, programmieren freie Software, hinterfragen aber auch politische Entwicklungen und nehmen mit dem nötigen Hintergrundwissen grundlegenden Einfluss auf politische Debatten.
[1] http://www.ccc.de/hackerethics

26.01.2013

Denn Sie wissen ja nicht, was Sie tun...

Verfasst am 26. Jan von jotilux.

Ein Nachbericht zur TAAK!-Woche.

So oder so ähnlich ist es immer wieder zu sehen und zu hören wie Unternehmen und Privatleute mit Ihren und unseren Daten spielen. Doch was kann man dagegen tun? Neben dem utopischem abraten der Handy-, Telefon- und Internetnutzung sowie dem Bestitz einer Geld-Karte mal abgesehen helfen realistisch nur zwei Dinge. Aufklärung und Unterstützung. Und genau hier haben wir angesetzt und uns an der Workshopwoche der Tauschakademie-Halle beteiligt. Neben einem Linux-Einsteiger-Workshop gab es großes Interesse am Vortrag zu Datenschutz und Datensicherheit im Internet. Nun wissen doch alle das es 100%-ige Sicherheit nicht gibt aber es sind einige Dinge möglich, die uns helfen unseren Internetbesucht bewusster und sicherer zu gestallten.

Zur Erinnerung nochmals die wesentlichen Punkte auf eine Blick:

  • UPDATES, UPDATES und nochmals UPDATES (Betriebssystem, Programme, Virenscanner)
  • Browser-Plugins nutzen (BetterPrivacy, Ghostery)
  • Facebook-Profil auf öffentlich sichtbare Daten prüfen und einschränken (wir helfen auch dabei)
  • im Browser https nutzen aber auch vertrauswürige Seiten bei manueller Zertifikatsprüfung hinterfragen
  • E-Mail-Verschlüsselung nutzen GPG um den Inhalt zu schützen (kein Webmail)
  • offene WLANs sind unsichere Kanäle sein nicht Naiv nutze ein VPN-Tunnel oder mindestens https
  • E-Mails an alle mit BCC statt CC oder über eine Mailingliste
  • eingeschränkter Benutzer als Standardprofil am Betriebssystem nutzen

Um auch dem Punkt Unterstützung abzudecken bieten wir jedem Besucher im Basislager eine Anlaufstelle bei Fragen und Problemem mit dem digitalen Leben.

Besucht uns und findet heraus was wir für unsere Workshops ertauscht haben!